AKInstallerMSI für den Windows® Installer      
Mehrsprachige Setups:

Mehrsprachige Setups sind einfach zu bewerkstelligen. Ist die Sprache als Vorlage vorhanden, binden Sie diese einfach ein. Wechseln Sie auf die Seite Produkt und dort zur Sprache.


Klicken Sie auf Anlegen und wählen die Sprache aus. Ist die Vorlage vollständig definiert, erscheinen keine weiteren Warnungen (hierzu später mehr).


Die Sprache erscheint in der Liste. Sie können hier gelistete Sprachen einzeln An- oder Abwählen (was bedeutet, dass diese bei der Erstellung eingebunden oder verworfen werden).

Oben in der Liste steht immer die Default-Sprache. Diese wird genommen, wenn keine der mitgeführten Sprachen mit der Systemsprache übereinstimmt. Es empfiehlt sich also, hier Englisch zu wählen. Dazu klicken Sie auf Englisch und dann auf den Schalter Standard.




Nun wird eine Verknüpfung angelegt um die Handhabung aufzuzeigen (vorher wurde für dieses Beispiel auf der Dateien-Seite eine beliebiete EXE-Datei eingefügt).
Wechseln Sie auf die Verknüpfungen-Seite und wählen per Kontextmenü Eintrag anlegen.



Der Assistent bietet uns mehrere Typen von Verknüpfungen an, von denen wir die Erste (Standard Verknüpfung) auswählen.


Die Datei (welche auf der Dateien-Seite eingefügt wurde) wird unter Datei ausgewählt und anschließend Klicken Sie auf den PopUp-Schalter am Ende des Eingabefeldes und wählen Text ändern/anlegen.



Dieses ist der allgemeine Dialog um Texte zu lokalisieren (mehrsprachig anzulegen).
Im oberen Teil sehen Sie ein Feld mit dem Namen Bezeichner. Dies ist der Name der Textvariable. Diese Variablen bestehenden intern immer aus IDC_SPRACHKENNUNG_NAME.
  • Sprachkennung ist eine Zahl z. B. 1032 für Deutsch 1033 für Englisch (siehe Windows SDK).
  • Name ist der Bezeichner.
Hier sollten Sie einen aussagekräftigen Namen verwenden. Ändern Sie immer zuerst diesen Bezeichner.

Im Feld darunter steht die Variable ohne Sprachkennung. Gefolgt vom eigentlichen Text.
Wie die Rechtschreibkontrolle aktiviert wird, entnehmen Sie bitte der mitgelieferten Hilfe.

Unter dem Text finden Sie ein Listview mit einem Eintrag pro eingebundener Sprache. Hierüber bestimmten Sie, welchen Sprachtext Sie ändern wollen. Klicken Sie einen Eintrag an und ändern dann Textfeld der entsprechenden Text.



Wenn Sie den Text wie im Bild oben übernehmen, werden im Ausgabefenster einige Hinweise ausgegeben. Dies soll Sie nicht beunruhigen, sondern gibt nur Auskunft darüber, dass automatisch einige Dinge berichtigt wurden.

So z. B. benötigt Verknüpfungen den Text im SFN|LFN-Format, was uns an dieser Stelle aber nicht weiter stören soll, da das Programm dies für uns automatisch erledigt.

Unter Texte finden Sie den eben angelegt Text.  Texte können Sie an der Stelle, an der Sie diesen Anlegen, oder aber gesammelt hier auf dieser Seite ändern. Wobei auf dieser Seite leere und fehlende Einträge angezeigt werden und man nach diesen suchen lassen kann.



Möchten Sie vor der Ausführung des Setups einen Sprachauswahl-Dialog anzeigen, benötigen Sie den Bootstrapper (dieser bindet das MSI und wenn gewünscht noch andere Dateien, in ein Exe ein).

Ohne Bootstrapper entscheidet der Windows Installer, welche Sprache gewählt wird. Dies ist, wenn Systemsprache im Setup vorhanden ist diese, oder ansonsten die Standard-Sprache (siehe oben).

Der Bootstrapper wird auf der entsprechenden Seite eingeschaltet.




Scrollen Sie in der Eigenschaftsliste etwas nach unten, und wählen den im Bild gezeigten Eintrag aus.



 
Die Sprache liegt nicht vollständig vor.

Da nicht alle Sprachen vollständig mitgeliefert werden, liegen einige im vordefinierten Zustand vor. Dies bedeutet, die Action-, UI- und Error-Texte wurden von den SDKs übernommen, die Allgemeinen Texte fehlen allerdings. Binden Sie eine vordefinierten Sprache ein, erscheint dieser Dialog.




Binden Sie die Sprache dennoch ein, zeigt sich auf der Texte-Seite dieses Bild. Auch wenn nur 18 fehlende Einträg angezeigt werden, müssen alle Text unter Allgemeine Texte übersetzt werden.

Wählen Sie in diesem Fall den Sprach-Editor.